Aus den Inkubator-Laboren von MaXL heraus, die von der Clusterorganisation BioM im Gründerzentrum IZB Martinsried betrieben werden, haben die Enzymspezialisten von Twogee Biotech eine Seedfinanzierung über 2 Mio. Euro abschließen können. Neben einschlägigen Finanzierungsinstitutionen wie dem HTGF und Bayern Kapital beteiligt sich auch das Recycling-Unternehmen Heinz, um die Umwandlung von Biomasseresten zu Wertstoffen voranzutreiben.
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Auch wenn einige größere Finanzierungsrunden in den letzten Tagen und Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt haben (Nuclidium, Actithera…) und auch große Firmenübernahmen von Pharma europäische und globale Schlagzeilen machen – wie die Übernahme von Verona Pharma (UK) durch die US-Merck –, bleibt die Stimmung spürbar weit weg von Jubelgeschrei und Euphorie. Analysten sprechen sich und anderen Mut zu, dass in der zweiten Jahreshälfte sich alles zum Besseren wenden werde. Investoren blicken daher zwar interessiert auf die Präsentationen von Start-ups wie auf dem IZB-Investor-Day, doch eigentlich verfahren sie in diesen unsicheren Zeiten nach dem altbekannten Motto: Abwarten und Tee trinken.
2,5 Mio. Euro für fünf Forscherteams aus Bayern: Der Gründungspreis m4 Award kürte die Gewinner im Pre-Seed-Förderprogramm des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Seit dem Start des Programms im Jahr 2011 sind seither 15 Start-ups entstanden. Fokusthema der Geschäftsideen: Personalisierte Medizin
Die Münchner Pieris Pharmaceuticals verkündet einen massiven Stellenabbau von etwa 70% und einen Strategiewechsel mit Neuausrichtung. Der Auslöser bleibt etwas nebulös.
Die Morphosys AG (Planegg bei München, FSE: MOR; NASDAQ: MOR) beendet alle präklinischen Aktivitäten, was rund 70 Beschäftigte den Arbeitsplatz kostet. Begründet wird der Schritt mit der Konzentration auf fortgeschrittene klinische Programme, die "strategische Priorität" hätten. Dafür solle eine Anpassung der Kostenstruktur die notwendigen Ressourcen schaffen.
Heute hat der bayerische Gesundheitsminister gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung den ersten „Bayerischen Herzinfarkt-Bericht“ vorgestellt. Außerdem gibt es erste Zwischenergebnisse der Pilotstudie „Vroni“ zur genetischen Untersuchung und Früherkennung der Familiären Hypercholesterinämie. Fast 1% der getesteten Kinder zeigte einen genetischen Risikomarker, der das Erkrankungsrisiko um den Faktor 5 bis 20 erhöht.


Twogee Biotech GmbH
Födergesellschaft IZB GmbH, Dominik Gierke
Morphosys / Novartis